Informationen aus und für die Südstadt Karlsruhe

Internet und Telefon ausgefallen

Liebe Südstadtbürgerinnen, Südstadtbürger und an unserer Tätigkeit Interessierte!

Wir sind wir wegen nicht zu behebender Probleme mit unserem Internetanschluss in der Geschäftsstelle nicht mehr zu erreichen.

Wir waren deswegen gezwungen, unseren Vertrag mit dem Anbieter fristlos zu kündigen. Wie sich herausstellte, waren wir über eine längere Zeit telefonisch in der Geschäftsstelle nicht zu erreichen. Anrufer bekamen ein Freizeichen zu hören, während der Anschluss in der Geschäftsstelle stumm blieb.

Unsere Emailadresse ist entgegen einem ersten Test aktiv und daher weiterhin nutzbar.

Wir sind also über die Emailadresse   info@bg-suedstadt.de  zu erreichen.

In der Geschäftsstelle, Nebeniusstr. 22, im Turmgebäude auf dem Hinterhof der Nebeniusschule, sind wir jeweils am Montag zwischen 17:00 und 19:00 erreichbar.

Wir hoffen, dass wir bald wieder telefonisch ansprechbar sind.

Martina Hillesheimer

 

RUDI Dezember 2018

In dieser RUDI-Ausgabe befindet sich die Einladung zum 1.-Bürgertreff in 2019, wir berichten u.a. über die vorgesehene Sanierung des Staatstheaters, das Weihnachtsbaumschmücken und den weiteren Fortgang zur Stuttgarter Straße.

Außerdem suchen wir Verstärkung für den Vorstand und Sie finden:

  • einen Bericht zum Advents-Bürgertreff am 05. Dezember 
  • den Hinweis auf die kostenlosen Tickets Tivoli – Dammerstock
  • eine Information des Polizeiposten der Südstadt
  • viele weitere Informationen und Einladungen/Termine zu diversen Veranstaltungen

und wie immer vieles aus der Vereins- und Gemeindearbeit der Südstadt!

Bitte beachten Sie auch die Anzeigen der Gewerbetreibenden in der Südstadt!

Zum Lesen hier anklicken: ⇒ RUDI_201812

Wozu eigentlich eine Bürger-Gesellschaft?

Klingt doch altbacken, bieder, (klein-) bürgerlich – was bringt das denn? Wofür braucht man denn sowas?

 ODER??!!

 WOZU  also eine Bürger-Gesellschaft der Südstadt (BGS)?

Die Bürgervereine in Karlsruhe sind Ansprechpartner und Sprachrohr, sind Mittler zwischen Stadtverwaltung bzw. Gemeinderat und den Bürgern der jeweiligen Stadtteile.

Für die Südstadt übernimmt diese Aufgabe die BGS bzw. deren Vorstand. Und genau dieser Aufgabe ist er auch sehr weitgehend nachgekommen: wir werden wahrgenommen, konnten – im Interesse der Südstadt – Entscheidungen und Entwicklungen beeinflussen.

WELCHE Themen waren und sind das beispielsweise?

o  Gärten an der Stuttgarter Straße

o  Werderplatz

o  Bürgerzentrum der Südstadt Südwerk

o  Wasserwerkbrücke

o  Osteingang Zoologischer Stadtgarten

o  Linie 10

o  Gehwegparken

o  Schule in der Südstadt-Ost

o  Verschmutzung City-Park

o  Fautenbruchstr.

o  Hbf Süd

o  U-Strab und deren Auswirkungen

Und vieles mehr!!

Nicht immer alles wurde und wird erreicht, was wünschenswert gewesen wäre, und natürlich kann und will die BGS bzw. ihr Vorstand nicht alles Erreichte als ausschließlich eigene Erfolge reklamieren: ABER: Sicher wäre ohne uns vieles schlechter….

WAS sonst macht der Vorstand?

o  Organisation von Veranstaltungen zu all diesen Themen, von Podiumsdiskussionen, z.B.  zur OB-Wahl, Bürgerversammlung, Bürgertreffs mit und ohne Themenschwerpunkten…

o  Ausrichten von und Beteiligung an vielen Festen – Radfahr- und    Wandertag am 1. Mai, Südstadtfestival, Theaterfest u.a.

o  Internetcafé 55plus und Balance 55plus im Südwerk

o  Herausgabe des RUDI´s, Artikel für RUDI, Organisation des RUDIs

o  Außerdem die Vereinsverwaltung.

WER macht das?

Der Vorstand der BGS, punktuell unterstützt von Helfern, z.B. bei den Festen. Laut Satzung besteht der Vorstand aus 1. Vorsitz, zwei gleichberechtigten Stellvertretungen, der Schriftführung, Hauptkassier und bis zu 12 Beisitzern, also bis zu 17 Personen. Bei uns sind derzeit noch sieben aktiv, von denen zwei ausschließlich Sonderaufgaben übernommen haben.

WORIN liegt das Problem?

Schon die skizzierten Aufgaben sind kaum noch zu stemmen. Vieles, was wir außerdem gerne tun würden, bleibt liegen und kann nicht angepackt werden.

Beispiele:

o    Finanzierung des RUDI

o    Aktivitäten am Werderplatz

o    Bücherschrank

o    Trafohäuschen

o    Aktionen zur „Rückgewinnung“ des Werderplatzes

o    Fest im Citypark

o    Reparaturcafe im Südwerk

Und einiges mehr! Vielleicht auch ganz andere Ideen, vielleicht von Dir, vielleicht von Ihnen?

WIE weiter?

Jedenfalls nicht einfach „weiter so“!!                

Wir brauchen die Bürger-Gesellschaft!

Aber; ohne weitere Südstädter, die bereit sind sich einzubringen, die sich für die Südstadt engagieren, und ohne mehr Mitarbeit im Vorstand kann sie ihre Aufgaben auf Dauer nicht erfüllen.

Und ist letztlich in ihrer Existenz gefährdet!!!

 Martina  Hillesheimer

Vorsitzende der BGS

PS: Interesse an einer Mitarbeit? Dann bitte melden!!

info@bg-suedstadt.de

Treffen für Interessierte am 16. Januar 2019 in der Geschäftsstelle Nebeniusstr. 22, Turmgebäude im Schulhof  

Kombilösung – Anwohnerinformation Juli 2015

Beiliegende Anwohnerinformation der KASIG zur Information.

Die angekündigten Arbeiten betreffen die Ostseite der Ettlinger Straße zwischen der Luisenstraße und der Werderstraße.

Am 24. Juli 2015 beginnt die Sperrung der östlichen Ettlinger Straße in diesem Bereich. Die eigentlichen Bauarbeiten beginnen am 27. Juli 2015 und dauern voraussichtlich 3 Wochen an.

 

Anwohnerinformation Juli 2015

Anwohnerinformation Juli 2015

Fest auf dem Clara-Immerwahr-Haber-Platz

[MP&MH] Auf dem Clara-Immerwahr-Haber-Platz fand am Samstag, 6. Juni von 10 bis 20 Uhr ein Bürgerfest statt; initiiert vom Unternehmerkreis Citypark.

Um 10 Uhr war bei schönstem Sommerwetter und bereits zahlreichen Besuchern Start mit einem Bürgerfrühstück, begleitet von klassischer Musik. Ebenfalls ab 10 Uhr gab es einen Kinderflohmarkt, Kinderschminken und Luftballons, einen Basteltisch für Kinder, ein Münzschätzspiel, eine Hüpfburg und ein Kinderkarussell.

Auch die Bürger-Gesellschaft der Südstadt hatte pünktlich ihren Sektstand aufgebaut. Angesichts der schon am Morgen hohen Temperaturen verlief der Verkauf etwas verhalten, aber viel wichtiger waren uns Information und Kommunikation. An beidem herrschte kein Mangel und wir haben uns sehr gefreut, uns an einer Aktion im Herzen der Südstadt-Ost zu beteiligen.

Ein Highlight besonderer Art war die „offene Besichtigung“ des neuen Tower-Suite-Hotels im Wasserturm. Im 1877 erbauten Wasserturm auf dem Gelände des ehemaligen Ausbesserungswerkes der Bahn ist ein modernes, komfortables 1-Zimmer-Hotel entstanden. Man muss schon einigermaßen gut zu Fuss sein, um dort zu übernachten, denn viele Stufen müssen erklommen werden bevor man zuerst das Bad und dann das Zimmer erreicht. Aber es lohnt sich! Wir waren begeistert von dem ganz besonderen Charme dieses Mini-Hotels. Wer sich weiter informieren möchte, dem sei im Internet tower suite.de empfohlen.

Highlight des Nachmittags waren die Tanzvorführungen des Tanzsportvereins Astoria – ganz besonders begeisterten die Darbietungen der ganz Jungen. Viel Zuspruch fand auch das Kickerturner für alle, organisiert vom Kinder- und Jugendhaus Südstadt.

Aus unserer Sicht war das ein rundum gelungenes Fest, zu dem wir den Organisatoren nur gratulieren können und auf dessen Wiederholung im nächsten Jahr wir hoffen!!

Bürgertreff am 03. Juni im Laib&Leben

Die Bürger-Gesellschaft der Südstadt lädt am Mittwoch den 3. Juni um 19:00 Uhr zum Bürgertreff in die Räumlichkeiten der Landbäckerei „Laib und Leben“ Ludwig-Ehrhard-Allee 20 – Park-Office ein. Neben den Berichten aus der Südstadt wird zum Thema: „Identitätsdiebstahl“ – Betrug im Internet –  Polizeihauptmeister Schneider vom Polizeiposten der Südstadt referieren. Zum Aufruf, „Die Südstadt braucht keine blaue Tonne“ und den Papiersammlungen durch den Canisiushausverein, wird durch einen Vereinsvertreter ergänzend informiert.
Die Landbäckerei „Laib und Leben“ wird an diesem Abend für unseren Bürgertreff geöffnet bleiben. Es wird an diesem Abend neben Getränken auch Salate, Nudelgerichte, Flammkuchen und anderes zum Verzehr angeboten

1 Jahr Internetcafé 55plus

Von Besuchern im Internetcafé 55plus-Südwerk überrascht

[HansRiemer] Unsere Ratsuchenden haben die Einladung zum 1. Geburtstag vom Internetcafé 55plus-Südwerk wörtlich genommen und etwas zur Geburtstagsfeier beigesteuert. So wurde jeder Berater von einer Kundin mit einer Flasche Sekt beschenkt und zwei weitere Damen haben zwei große gekühlte Platten mit belegten Brötchen mitgebracht. Eigentlich wollten wir nur mit einem Gläschen Sekt auf das erste erfolgreiche Jahr anstoßen, die leckeren Schnittchen sind gut angekommen. Herzlichen Dank dafür.

In seiner “Geburtstagsrede” ging der Initiator Hans Kleebauer, Vorstandsmitglied der Bürgergesellschaft der Südstadt e.V., auf die Entstehungsgeschichte des Internetcafés 55plus-Südwerk kurz ein. Er dankte seinem Vorstandskollegen Ullrich Appenberg der sich vom Start weg um die Logistik kümmert sowie den ehrenamtlichen Beratern Wolfgang Ernst, Jürgen Gröbel, Jürgen Huber, Ümit Karakus, Manfred Merkel und Hans Riemer für ihren fachkundigen und selbstlosen Einsatz bei den bisher 18 durchgeführten Beratungsnachmittagen, an denen sich durchschnittlich sieben Ratsuchende einfanden. „Dass wir auf dem richtigen Weg sind, zeigen mir die positiven Rückmeldungen und ihr großes Engagement heute“, lobte Kleebauer die zahlreichen Ratsuchenden. Besonders freut ihn, dass auch das Konzept hinsichtlich der sozialen Kontakte aufgegangen ist. So treffen sich beispielsweise regelmäßig zwei Nachbarinnen mit ihren Tablets im Internetcafé 55plus-Südwerk, um gemeinsam die Möglichkeiten des Geräts zu erkunden oder hat sich ein, Besucher von Anfang an dabei ist, vom Ratsuchenden zum Ratgeber entwickelt hat und andere Ratsuchende mit wertvollen Tipps versorgt. Toll findet Kleebauer außerdem, dass die Berater auf die große Nachfrage im Umgang mit dem Tablet und dem Smartphone reagiert und auf Initiative von Jürgen Huber und Jürgen Gröbel seit Februar 2015 am ersten Termin im Monat in einem Kurzreferat die Installation und die Handhabung von „APPs“ (kleine Programme für bestimmte Funktionen auf dem Tablet oder Smartphone) vorstellen.

Viel Zeit zum Feiern blieb nicht, zahlreiche neue Ratsuchenden wollten Entscheidungshilfen haben und so ging es nahtlos von der (Geburtags-)Feier zur Beratung über. Hier berichtete beispielsweise ein Ehepaar, „wir wollen mit der Zeit gehen und uns einen Laptop oder Tablet beschaffen. Welches ist für uns das Richtige?“, wollten sie vom Berater wissen. Dieser Antwortete mit der Gegenfrage “für welchen Zweck wollen sie es nutzen”. “Fahrplanauskünfte einholen, Fahrkarten online Kaufen, zur Navigation nutzen im Internet surfen”, war ihre Antwort. vergeht. Wenn Sie es mitnehmen wollen, scheidet ein Laptop aus, war der Tipp einer Kundin, die mit Hilfe eines Beraters das E-Mail-Programm auf ihrem iPad Mini optimal einrichtete. Nach ausgiebigen Tests mit einem Android-Tablet mit 10-Zoll, einem iOS Mini-iPad mit 7-Zoll und einem Windows Phone 640XL mit 5,7-Zoll haben sie sich für Letzteres entschieden. Da beide unbedingt immer darauf zugreifen wollen, war nur noch die Frage zu klären, ob es eines oder zwei Geräte werden sollen. Beim nächsten Termin am 27. Mai werden wir es sehen, wie sich die Eheleute geeinigt haben. Da wollen sie wieder ins Internetcafé 55plus-Südwerk im Bürgerzentrum der Südstadt in der Henriette-Obermüller-Straße 10 kommen, um gemeinsam mit den Beratern das neue Gerät in Betrieb zu nehmen und die gewünschten Apps zu installieren.

Die nächsten Termine im Internetcafé 55plus-Südwerk sind:

Mittwoch, 27. Mai 16 – 18 Uhr

Mittwoch, 10. Juni 15.30 Uhr Kurzvortrag Wander APPs

Mittwoch, 24. Juni 16-18 Uhr

Mittwoch, 8. Juli 15.30 Uhr Kurzvortrag „Zeitschriften am Tablet oder Smartphone lesen“

Mittwoch, 22. Juli 16-18 Uhr

Ein Brunnen für den Quartiersplatz

Uccellacci e uccellini

Große Vögel – kleine Vögel

Ein Brunnen für den Quartiersplatz bzw. Clara Immerwahr Platz

[WV] Auch die östliche Südstadt soll einen Brunnen erhalten. Als Standort ist der Clara Immerwahr-Haber Platz auserkoren. Der Kulturausschuss hat sich aus mehreren Entwürfen für die Realisierung des von Prof. Taddäus Hüppi eingereichten Entwurfes entschieden. Weder Anwohner noch die Bürger-Gesellschaft der Südstadt (BGS) wurden in diese Entscheidung einbezogen. Erst nach Rückfrage bei Bürgermeister Jäger wurden auf dessen Anregung Vertreter der BGS von Herrn Lindemann – Vorstand der Majolika Stiftung – zur Information in die Räumlichkeiten der Staatlichen Majolika Manufaktur am Ahaweg eingeladen. Dort hat er zusammenn mit

Herr Dr. Kistner – Geschäftsführer der Manufaktur – drei Vorstandsmitgliedern den Siegerentwurf im Modell vorgestellt und erläutert. Der Brunnen wird aus sechs, auf bis zu drei Meter hohen Edelstahlrohren befestigten, wasserspeienden Köpfen (…merkwürdiger junger und alter (auf jedenFall bunter…) Vögel…so der Künstler) bestehen. Der Brunnenboden, eine größere Ellipse aus blauen Fliesen in der eine mit grünen Fliesen versehene kleinere Ellipse eingebettet ist, wird eine Länge von 8 m und eine Breite von 2,5 m umfassen.

Der Künstler hofft mit dem Brunnen, dass man am Clara Immerwahr-Haber-Platz Ruhe finden kann und die Freiheit einer Art bewässerten Gartens, an dem sich Menschen in Ruhe lassen können oder auch ins Gespräch kommen und sich freuen an den Typen, die hier Wasser speien…

Der ausgewählte Entwurf fand auch den Gefallen der BGS Vertretung und es bleibt zu hoffen, dass die Realisierung gelingt, der Brunnen von den Me nschen in der “neuen Südstadt“ angenommen wird. Wenn dann auch noch der Weg zum neuen Brunnen für einen Spaziergang von Menschen der “alten Südstadt“ genutzt wird, könnte der Clara Immerwahr-Haber Platz mit dazu beitragen, dass die Südstadt zusammenwächst.

Südstadt(festival) feierte Stadtgeburtstag!

[MH] Mit einem ganz besonderen Fest feierte die Südstadt den Stadtgeburtstag – am 8. und 9. Mai ging es im Grünstreifen hoch her. Schon ab Freitagnachmittag begeisterten die unterschiedlichsten Bands das Publikum – Höhepunkt und Abschluss waren die Curbside Prophets mit ihrer Mischung aus Funk, Rock und Reggae. Ein ganz besonderes Ambiente war durch die Ergebnisse der Graffiti-Aktion am Nachmittag entstanden, die auf Folien zwischen Bäumen eine ausdrucksstarke Kulisse boten.

Samstag dann zeigte sich die Südstadt in ihrer ganzen Vielfalt: Speisen aus vielen Kulturen, Stände der unterschiedlichsten Institutionen und wieder ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Die Jüngsten begeisterten mit ihren Auftritten von Folklore bis Hip-Hop, von den musikalischen Höhepunkten seien hier nur die Percussion-group „Bougambé“ und „Gablonsky Beat“ erwähnt. Fast schon Tradition ist der Abschluss mit der Feuershow von Taan und Taan

Auch die Bürger-Gesellschaft war dabei: wir boten „Indianer“-spiele an. Das war zum einen ein Riesen-Mikado, zum anderen ein Wurfspiel, bei dem Zielgenauigkeit gefragt war, und zwei Spiele für die Sinne – Tasten und Sehen. Abwechselnd angeboten, zogen sie Kinder in Strömen an. Nicht nur die hatten viel Spaß dabei!

Ein rundum gelungenes Fest war das, bei idealem Wetter (entgegen den Prognosen, anders als am 1. Mai!), mit großem Zuspruch, in einer wunderbaren Atmosphäre, super organisiert vom Team des Kinder- und Jugendhauses um Renata Reich-Lamprecht.

Clara Immerwahr – ein literarisches Portrait

[MH] Clara Immerwahr stand am 25. April im Mittelpunkt einer Veranstaltung am nach ihr benannten Platz im Neubaugebiet der Südstadt. Im Rahmen des Frauenkulturfestivals Frauenperspektiven mit dem Thema „Über Arbeit – Über Leben“ wurde die Chemikerin und Pazifistin von der Literatin Irmentraud Kiefer vorgestellt.

Musikalisch umrahmt von Konstanze Ihle am Cajon begrüßten zunächst die Veranstalterinnen das Publikum vor der Bäckerei am inzwischen angelegten Quartiersplatz. Martina Hillesheimer von der Bürger-Gesellschaft legte dabei besonderes Gewicht auf die Namen der Straßen im östlichen Teil der Südstadt überhaupt – alle nach Frauen, die wichtige Rollen in Politik, Kultur, Gesellschaft oder Wissenschaft gespielt haben. Ulrike Lucas als Vertreterin von „Gegen Vergessen – für Demokratie“ betonte den Pazifismus von Clara Immerwahr, der sie letztlich das Leben kostete und Annette Niesyto, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Karlsruhe, stellte die Veranstaltung in den Rahmen des Frauenkulturfestivals.

„Ein Tanz…im Zaubernetz der Musik: Beginn einer Liebe zwischen Clara Immerwahr und Fritz Haber. Ein dumpfer Knall aus der Dienstpistole ihres Mannes, so endete nach 14 Jahren die Ehe der beiden, endete…. das Leben der Clara Haber.“ So begann der Vortrag von Irmentraud Kiefer, so umreißt sie Leben und Tod dieser Frau. In der Folge stellte sie den Werdegang einer selbstbewussten Frau dar, die gegen alle gesellschaftlichen Widerstände Abitur und gar den Doktor in Chemie erwirbt, letztlich aber ihre beruflichen Pläne nicht verwirklichen kann. Schon dies belastet die Ehe mit Fritz Haber, sein Wirken zur Entwicklung von Giftgas als Waffe im 1. Weltkrieg führt zur völligen Entfremdung und letztlich zum Suizid.

Veranstaltung am 25. April 2015 auf dem Clara-Immerwahr-Haber Platz

Veranstaltung am 25. April 2015 auf dem Clara-Immerwahr-Haber Platz