Informationen aus und für die Südstadt Karlsruhe

RUDI September 2016

In der aktuellen RUDI-Ausgabe lesen Sie einen ersten Bericht zur außerordentlich zahlreich besuchten Bürgerversammlung, außerdem berichten wir vom Fest in der Ettlinger Straße, laden ein zur Südstadtführung: „ULF und die Südstadt“ am 8. Oktober und zur Kleidertauschparty am 30. Oktober.

Außerdem finden Sie:

  • Aktuelle Berichte des Polizeipostens Südstadt,
  • Ankündigung der Ausstellung 125 Jahre Unsere Liebe Frau,
  • Rückblick auf die zehnte Blutspendeaktion in der Südstadt,
  • Termine zu Ausstellungen, Konzerten und Laientheater-Aufführungen in der Südstadt

und wie immer Vieles aus der Vereinsarbeit der Südstadt!

Zum Lesen bitte anklicken:

RUDI - September 2016

RUDI vom September 2016

„Kultur zwischen altem Blech“ – Lesung

[Pressetext Verkehrsmuseum] Unter dem Motto “Kultur zwischen altem Blech” erwartet uns zum fünften Mal in unserer Veranstaltungsreihe eine Lesung im Verkehrsmuseum.

Der spannende Rennrad-Krimi von Gerhard Drokur „Letzte Etappe Mont Ventoux“ wird gelesen von einem Ghost Reader, dessen Identität noch nicht aufgedeckt wird…

Wir freuen uns, dass „Der Kleine Buch Verlag“ in Karlsruhe und die Moderatorenschule Baden-Württemberg unsere Veranstaltungsreihe begleiten.

 

Gerhard Drokur „Letzte Etappe Mont Ventoux“

Gerald Kurz, Controller im Elite-Uniklinikum Heidelberg, kommt bei der Prüfung überhöhter Reisekosten in der Sportmedizin zwei Medizinern auf die Schliche, die einen Rennstall mit Doping unterstützen. Um Genaueres zu erfahren und die beiden zu überführen, fährt er mit dem Rennrad nach Besançon und wird dort fündig, aber entdeckt. Mithilfe einer gefälschten Akte wollen ihn die beiden Mediziner in die Psychiatrie einweisen, jedoch gelingt es Gerald gerade noch rechtzeitig zu fliehen…

Gerhard Drokur (*1953) hat über 20 Jahre Berufserfahrung als Controller und ist seit 1974 begeisterter Rennradler. Einer seiner Lebensträume war, ein Buch zu schreiben, was ihm 2010 mit dem Titel „Die schönsten Rennradtouren am Mont Ventoux“ erstmals gelang. 2012 folgte „Rennradtouren Raus aus Heidelberg“ und 2014 „Trans-Deutschland – 10 Rennradtouren quer durch Deutschland“. Für seinen ersten Rennradkrimi ist der Autor die Strecke seines Protagonisten abgefahren und verknüpft darin seine geografischen Kenntnisse mit seiner Leidenschaft fürs Rennradfahren. Gerhard Drokur lebt mit seiner Frau in Heidelberg.

Lesung im Verkehrsmuseum in der Südstadt

[Pressetext Verkehrsmuseum] Unter dem Motto „Kultur zwischen altem Blech“ erwartet uns zum fünften Mal in unserer Veranstaltungsreihe eine Lesung im Verkehrsmuseum.

Der spannende Rennrad-Krimi von Gerhard Drokur „Letzte Etappe Mont Ventoux“ wird gelesen von einem Ghost Reader, dessen Identität noch nicht aufgedeckt wird…

Wir freuen uns, dass „Der Kleine Buch Verlag“ in Karlsruhe und die Moderatorenschule Baden-Württemberg unsere Veranstaltungsreihe begleiten.

 

„Kultur zwischen altem Blech“ – Lesung im Verkehrsmuseum Karlsruhe, Werderstr. 63

Termin: Freitag, 27. November um 19 Uhr, Eintritt frei (Spendenbox)

 

Gerhard Drokur „Letzte Etappe Mont Ventoux“

Gerald Kurz, Controller im Elite-Uniklinikum Heidelberg, kommt bei der Prüfung überhöhter Reisekosten in der Sportmedizin zwei Medizinern auf die Schliche, die einen Rennstall mit Doping unterstützen. Um Genaueres zu erfahren und die beiden zu überführen, fährt er mit dem Rennrad nach Besançon und wird dort fündig, aber entdeckt. Mithilfe einer gefälschten Akte wollen ihn die beiden Mediziner in die Psychiatrie einweisen, jedoch gelingt es Gerald gerade noch rechtzeitig zu fliehen…

Gerhard Drokur (*1953) hat über 20 Jahre Berufserfahrung als Controller und ist seit 1974 begeisterter Rennradler. Einer seiner Lebensträume war, ein Buch zu schreiben, was ihm 2010 mit dem Titel „Die schönsten Rennradtouren am Mont Ventoux“ erstmals gelang. 2012 folgte „Rennradtouren Raus aus Heidelberg“ und 2014 „Trans-Deutschland – 10 Rennradtouren quer durch Deutschland“. Für seinen ersten Rennradkrimi ist der Autor die Strecke seines Protagonisten abgefahren und verknüpft darin seine geografischen Kenntnisse mit seiner Leidenschaft fürs Rennradfahren. Gerhard Drokur lebt mit seiner Frau in Heidelberg.

Clara & Ich – Eine Präsentation

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns, dass es ein halbes Jahr nach unserer ersten
Veranstaltung zu Clara Immerwahr weiter geht:
Junge Erwachsene von der katholische Fachschule für
Sozialpädagogik (Agneshaus Karlsruhe) präsentieren Ihnen
in einer künstlerischen Darbietung das Ergebnis ihrer
Auseinandersetzung mit Clara Immerwahr. Wir selbst als
Veranstaltende kennen dieses Ergebnis noch nicht.
Möglich wurde dieses Kooperationsprojekt mit der Schule
durch die Unterstützung von Kunstvermittlerinnen und
Kunstvermittlern der Initiative Fort-da.
Wir danken allen Beteiligten und sind schon jetzt auf die
Veranstaltung gespannt.

Wir laden Sie herzlich ein!

Dr. Martina Hillesheimer | Bürgergesellschaft der Südstadt e. V.
Ulrike Lucas | Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V.
Annette Niesyto | Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Karlsruhe
Tina Zingraff | jubez und Stadtjugendausschuss e. V.

(Bei schlechtem Wetter fi ndet die Öffentliche Präsentation im
jubez-Café am Kronenplatz statt. Kurzfristige Informationen
hierzu fi nden Sie auf der Internetseite des jubez: www.jubez.de)

Theaterfest 2015

Die BGS und Ihr Internetcafé 55plus sind mit einem Informationsstand beim diesjährigen Theaterfest

Ein Brunnen für den Quartiersplatz

Uccellacci e uccellini

Große Vögel – kleine Vögel

Ein Brunnen für den Quartiersplatz bzw. Clara Immerwahr Platz

[WV] Auch die östliche Südstadt soll einen Brunnen erhalten. Als Standort ist der Clara Immerwahr-Haber Platz auserkoren. Der Kulturausschuss hat sich aus mehreren Entwürfen für die Realisierung des von Prof. Taddäus Hüppi eingereichten Entwurfes entschieden. Weder Anwohner noch die Bürger-Gesellschaft der Südstadt (BGS) wurden in diese Entscheidung einbezogen. Erst nach Rückfrage bei Bürgermeister Jäger wurden auf dessen Anregung Vertreter der BGS von Herrn Lindemann – Vorstand der Majolika Stiftung – zur Information in die Räumlichkeiten der Staatlichen Majolika Manufaktur am Ahaweg eingeladen. Dort hat er zusammenn mit

Herr Dr. Kistner – Geschäftsführer der Manufaktur – drei Vorstandsmitgliedern den Siegerentwurf im Modell vorgestellt und erläutert. Der Brunnen wird aus sechs, auf bis zu drei Meter hohen Edelstahlrohren befestigten, wasserspeienden Köpfen (…merkwürdiger junger und alter (auf jedenFall bunter…) Vögel…so der Künstler) bestehen. Der Brunnenboden, eine größere Ellipse aus blauen Fliesen in der eine mit grünen Fliesen versehene kleinere Ellipse eingebettet ist, wird eine Länge von 8 m und eine Breite von 2,5 m umfassen.

Der Künstler hofft mit dem Brunnen, dass man am Clara Immerwahr-Haber-Platz Ruhe finden kann und die Freiheit einer Art bewässerten Gartens, an dem sich Menschen in Ruhe lassen können oder auch ins Gespräch kommen und sich freuen an den Typen, die hier Wasser speien…

Der ausgewählte Entwurf fand auch den Gefallen der BGS Vertretung und es bleibt zu hoffen, dass die Realisierung gelingt, der Brunnen von den Me nschen in der “neuen Südstadt“ angenommen wird. Wenn dann auch noch der Weg zum neuen Brunnen für einen Spaziergang von Menschen der “alten Südstadt“ genutzt wird, könnte der Clara Immerwahr-Haber Platz mit dazu beitragen, dass die Südstadt zusammenwächst.

Clara Immerwahr – ein literarisches Portrait

[MH] Clara Immerwahr stand am 25. April im Mittelpunkt einer Veranstaltung am nach ihr benannten Platz im Neubaugebiet der Südstadt. Im Rahmen des Frauenkulturfestivals Frauenperspektiven mit dem Thema „Über Arbeit – Über Leben“ wurde die Chemikerin und Pazifistin von der Literatin Irmentraud Kiefer vorgestellt.

Musikalisch umrahmt von Konstanze Ihle am Cajon begrüßten zunächst die Veranstalterinnen das Publikum vor der Bäckerei am inzwischen angelegten Quartiersplatz. Martina Hillesheimer von der Bürger-Gesellschaft legte dabei besonderes Gewicht auf die Namen der Straßen im östlichen Teil der Südstadt überhaupt – alle nach Frauen, die wichtige Rollen in Politik, Kultur, Gesellschaft oder Wissenschaft gespielt haben. Ulrike Lucas als Vertreterin von „Gegen Vergessen – für Demokratie“ betonte den Pazifismus von Clara Immerwahr, der sie letztlich das Leben kostete und Annette Niesyto, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Karlsruhe, stellte die Veranstaltung in den Rahmen des Frauenkulturfestivals.

„Ein Tanz…im Zaubernetz der Musik: Beginn einer Liebe zwischen Clara Immerwahr und Fritz Haber. Ein dumpfer Knall aus der Dienstpistole ihres Mannes, so endete nach 14 Jahren die Ehe der beiden, endete…. das Leben der Clara Haber.“ So begann der Vortrag von Irmentraud Kiefer, so umreißt sie Leben und Tod dieser Frau. In der Folge stellte sie den Werdegang einer selbstbewussten Frau dar, die gegen alle gesellschaftlichen Widerstände Abitur und gar den Doktor in Chemie erwirbt, letztlich aber ihre beruflichen Pläne nicht verwirklichen kann. Schon dies belastet die Ehe mit Fritz Haber, sein Wirken zur Entwicklung von Giftgas als Waffe im 1. Weltkrieg führt zur völligen Entfremdung und letztlich zum Suizid.

Veranstaltung am 25. April 2015 auf dem Clara-Immerwahr-Haber Platz

Veranstaltung am 25. April 2015 auf dem Clara-Immerwahr-Haber Platz